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Dr. med. Ute Schwarze-Reck | Augenärztin | Augenarzt | Berlin Lankwitz | Logo: Auge

Dr. med. Ute Schwarze-Reck | Augenärztin | Augenarzt | Berlin Lankwitz | Foto: Sonnenaufgang am Meer | Schweden


Beim Glaukom ("grüner Star") unterscheiden wir zwischen einem Weitwinkel- und einem Engwinkelglaukom.
Jede Glaukomform wird mit einem spezifischen Laser behandelt:

Weitwinkelglaukom:

Das Weitwinkelglaukom lässt sich mit einer speziellen Laser –OP,  der selektiven Lasertrabekuloplastik (SLT), behandeln.

Dies wird ambulant durchgeführt.  Der Eingriff dauert 5- 10 Minuten und ist völlig schmerzfrei.  Er kann nach einiger Zeit wiederholt werden.

In der Regel benötigen Sie nach dieser Operation keine  oder  weniger Augentropfen zur  Therapie des Glaukoms.

Engwinkelglaukom:

Das Winkelblockglaukom (früher auch als Engwinkelglaukom bezeichnet) stellt eines von mehreren Anwendungsgebieten des Neodynium-YAG-Lasers dar. Beim Winkelblockglaukom steigt der Augeninnendruck durch Vordrängen der Regenbogenhaut und Verlegen des Kammerwasserabflusses kurzfristig stark an und gefährdet akut das Sehvermögen. Unbehandelt kann dies zur Ausbildung eines akuten Glaukomanfalls führen. Bei Vorliegen eines engen Kammerwinkels mit erhöhtem Anfallrisiko führen wir eine ausführliche Aufklärung über typische Beschwerden eines Glaukomanfalls durch. Es liegt der Verdacht auf einen bedrohlichen Glaukomanfall vor bei Auftreten von

  • Sehverschlechterung/Nebelsehen, meist einseitig
  • Wahrnehmung farbiger Ringe (Halos) um punktförmige Lichtquellen
  • Augenschmerzen (meist stark)
  • Rötung des Augapfels, weite Pupille, trübe Hornhaut
  • Kopfschmerzen
  • Beschwerden im Bauch, Übelkeit, Erbrechen.

Der Glaukomanfall ist für das Sehvermögen hochgradig gefährlich, da der Sehnerv infolge des stark erhöhten Augeninnendrucks innerhalb von Stunden absterben kann. Eine frühe Diagnosestellung und eine rasche – in der Regel medikamentös zu erreichende – Senkung des Augeninnendrucks sind entscheidend.

Eine Iridotomie mit Hilfe des Nd:YAG-Lasers dient der Vorbeugung und gelegentlich auch der Behandlung eines akuten Glaukomanfalls. Dabei wird ein kleines Loch in die Regenbogenhaut (Iris) durch wenige Laserschüsse erzeugt.