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Dr. med. Ute Schwarze-Reck | Augenärztin | Augenarzt | Berlin Lankwitz | Logo: Auge

Dr. med. Ute Schwarze-Reck | Augenärztin | Augenarzt | Berlin Lankwitz | Foto: Sonnenaufgang am Meer | Schweden

Ihre Augen liegen uns am Herzen.

Der Neodynium-YAG-Laser (oder kurz Nd:YAG-Laser) ermöglicht auf elegante Weise die Behandlung eines Nachstars.

Ein Nachstar (gelegentlich auch als Kapselfibrose bezeichnet), entsteht relativ häufig nach der Entfernung der Linse (Cataract-Operation), die unter Erhalt der hinteren Kapsel (der hintersten hauchdünnen Schicht der menschlichen Linse) erfolgt. Die hintere Kapsel lässt man stehen, damit eine Intraokularlinse mehr Halt im Auge hat, bevor diese im Laufe der Zeit fest einwächst.

Nachteil dieses standardisierten Verfahrens ist die Nachstarbildung, das heißt die Trübung dieses Häutchens; diese kann sich bereits wenige Wochen, aber auch Jahrzehnte nach der Cataract-Operation entwickeln und führt zu einer erneuten Sehverschlechterung. Die Patientin, der Patient hat das Gefühl, der graue Star sei wieder da.

Der Neodynium-YAG-Laser erlaubt - ohne Eröffnung des Augapfels, d.h. ohne Infektionsrisiko – eine Nachstardiszision, bei der eine eine optische Lücke im Bereich der Sehachse geschaffen wird.

Bei der YAG-Kapsulotomie sitzt der Patient vor einer Spaltlampe, die Hornhaut wird durch Augentropfen betäubt, ein kleines Kontaktglas auf das Auge gesetzt und der Laserstrahl mittels eines roten Zielstrahls auf die Ebene des Nachstars fokussiert (scharf gestellt). Dann erfolgt die Laserbehandlung: es werden mehrere Impulse gesetzt, es erfolgt eine Fotodisruption (eine Miniexplosion), die die hintere Kapsel an umschriebener Stelle aufschneidet. Dies geschieht völlig schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.