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Dr. med. Ute Schwarze-Reck | Augenärztin | Augenarzt | Berlin Lankwitz | Foto: Sonnenaufgang am Meer | Schweden

Ihre Augen liegen uns am Herzen.

Heidelberg Retina Tomographie » HRT III | HH-pachymetrie

Die HRT-Untersuchung hat sich im letzten Jahrzehnt als gängige Diagnostik bei Patienten mit Glaukom = „Grüner Star“ oder in Glaukomverdachtsfällen bewährt.

Bei dieser Untersuchung sitzt der Patient, die Patientin vor einer kleinen Kamera; mit Hilfe eines ungefährlichen Laserstrahls wird der Sehnervenkopf (die Papille) in verschiedenen Ebenen abgetastet (oder gescannt). Dies erfolgt ohne Berührung des Auges, ist vollkommen schmerzlos und ohne lästige Folgen. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Ihre Befunde werden zum späteren Vergleich gespeichert; ferner erhalten Sie einen übersichtlichen Ausdruck über die Ergebnisse.

Heute weiß man, dass der Augendruck allein keinesfalls zur Diagnostik eines Glaukoms ausreicht, da auch bei normalen Augendruckwerten ein Sehnervenschaden auftreten kann (zum Beispiel bei Durchblutungsstörungen).

Ebenso ist die Gesichtsfeldkontrolle in der Regel keine geeignete Methode, um frühzeitige Glaukomschäden zu entdecken.

Insofern stellt die HRT-Untersuchung einen großen Fortschritt sowohl in der Frühdiagnostik als auch in der Verlaufskontrolle des Glaukoms dar. Durch die dreidimensionale Vermessung des Sehnervenkopfes werden bereits feinste Veränderungen festgestellt, bevor sie zu Defekten im Gesichtsfeld oder zu einer Beeinträchtigung des Sehvermögens führen.

Bei der Erstuntersuchung werden die Ergebnisse vom Computer mit einer Datenbank mit Normalbefunden verglichen und eine Aussage darüber getroffen, ob bereits von der Norm abweichende glaukomtypische Veränderungen vorliegen.

Bei der Verlaufskontrolle werden die neuen Aufnahmen mit den gespeicherten durch den Computer verglichen und damit bereits feinste Veränderungen entdeckt.

Das HRT trägt also dazu bei, dass ein Glaukom frühzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt wird. So bestehen die besten Chancen, das Augenlicht zu erhalten.

Ferner ist das HRT gut geeignet für die Beurteilung des Erfolgs einer bereits beginnenden Glaukomtherapie. Durch die erhobenen Befunde kann entschieden werden, ob die bisherige Behandlung ausreichend ist oder zum Erhalt des Sehnervens intensiviert werden sollte.

Spezielle Glaukomdiagnostik » Pachymetrie der Hornhaut
= Hornhautdickenmessung

Beim Glaukom oder Glaukomverdacht wird der Augeninnendruck regelmäßig gemessen, da er ein wichtiger Risikofaktor darstellt. Die genaueste Methode, den Augeninnendruck zu messen (der sogenannte Goldstandard) ist die applanatorische Druckmessung mittels Aufsetzen eines Messkörperchens auf die vorher durch Augentropfen betäubte Hornhaut.

Diese Messung ist auf eine Hornhautdicke von 0,55mm geeicht. In den letzten Jahren hat sich allerdings herausgestellt, dass die Hornhautdicke der Menschen deutlich voneinander abweicht. Dies verändert das Messergebnis: Ist die Hornhaut dünner als durchschnittlich, dann wird ein zu geringer Augendruck gemessen, ist die Hornhaut dicker, so wird ein zu hoher Augendruck gemessen. Das bedeutet, dass nach einer Korrekturtabelle der gemessene Augendruckwerte umgerechnet werden muss. Dies kann eine neue Entscheidung bezüglich der Behandlung nach sich ziehen, um Ihr Gesichtsfeld und Ihr Sehvermögen zu erhalten.