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Dr. med. Ute Schwarze-Reck | Augenärztin | Augenarzt | Berlin Lankwitz | Logo: Auge

Dr. med. Ute Schwarze-Reck | Augenärztin | Augenarzt | Berlin Lankwitz | Foto: Sonnenaufgang am Meer | Schweden

Ihre Augen liegen uns am Herzen.

Wenn die Sinneszellen der Netzhaut oder des Sehnervens zerstört sind (wie es zum Beispiel bei der fortgeschrittenem Makuladegeneration auftritt), dann können wir Ihnen durch die Anpassung vergrößernder Sehhilfen das Leben erleichtern.

Die Stellen der Netzhaut, die zugrunde gegangen sind, können die Lichtsignale nicht mehr verarbeiten und zum Gehirn weiterleiten. Gibt es allerdings noch Inseln eines intakten Netzhautgewebes, so kann eine Vergrößerung des Lesetextes dazu führen, dass die Schrift wieder zusammenhängend erkannt werden kann: so können erstaunliche Leseergebnisse durch vergrößernde Sehhilfen erzielt werden.

Je nach Grad der Sehbeeinträchtigung werden unterschiedliche optische oder elektronische Hilfsmittel eingesetzt. Folgende Übersicht bietet einen groben Überblick über die Sehschärfe und die dann zu empfehlenden Hilfsmittel im Nahbereich:

Sehschärfe  
Vergrößerungsbedarf  
vergrößernde Sehhilfe
0,2 bis 0,4 1 - 3 fach binokulare (beidäugige) Lupenbrille, Leseglas, Leuchtlupe
0,05 bis 0,2 3 – 10 fach monokulare (vor einem Auge befindliche) Lupenbrille, Fernrohrlupenbrille, einfache elektronische Hilfsmittel
0,05 8 – 20 fach Bildschirmlesegerät
 

Die Anpassung einer vergrößernden Sehhilfe ist sehr zeitaufwendig und verlangt vom Patienten einen starken Willen, wieder lesen zu können, viel Ausdauer und Geduld.

Bei der Anpassung ermittelt unsere Orthoptistin in einer speziellen Sprechstunde zunächst den Vergrößerungsbedarf und erprobt das individuell geeignetste Hilfsmittel.

Wir verfügen auch über ein Bildschirmlesegerät in unserer Praxis, das Sie gerne bei uns – natürlich unverbindlich – testen können.